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Maschinenkomponente

Haben Sie eine technische Zeichnung? Dann los mit der Bearbeitung!

CNC-Bearbeitung (Computer Numerical Control) ist ein Fertigungsverfahren, bei dem vorprogrammierte Computersoftware die Bewegung von Maschinen und Werkzeugen steuert. Mit diesem Verfahren lassen sich Teile und Komponenten aus verschiedenen Metallen mit hoher Präzision und gleichbleibender Qualität herstellen. Hier ein Überblick über die CNC-Bearbeitung von Metallen:

Gängige CNC-Bearbeitungsverfahren
Fräsen: Rotierende Schneidwerkzeuge tragen Material von einem Metallwerkstück ab, um komplexe Formen zu erzeugen.

Drehen: Das Werkstück wird gegen ein stationäres Schneidwerkzeug gedreht, um zylindrische Teile zu erzeugen.

Bohren: Dient zur Herstellung präziser Löcher in Metallwerkstücken.

Schleifen: Erzielt durch Materialabtrag mit einer Schleifscheibe eine hohe Oberflächengüte oder präzise Abmessungen.

EDM (Funkenerosion): Bearbeitet Metall mithilfe elektrischer Funken, ideal für harte Metalle und filigrane Details.

Häufig verwendete Materialien
Aluminium: Leicht, korrosionsbeständig und gut bearbeitbar.

Stahl (Kohlenstoffstahl und legiert): Robust, langlebig und geeignet für strukturelle oder hochbelastete Anwendungen.

Edelstahl: Korrosionsbeständig, ideal für Anwendungen in der Medizin, Lebensmittelindustrie und Schifffahrt.

Titan: Hohes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis, korrosionsbeständig, eingesetzt in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizintechnik.

Messing & Kupfer: Hervorragend bearbeitbar und ideal für elektrische Bauteile.

Inconel: Hitzebeständig, eingesetzt in der Luft- und Raumfahrt sowie in Hochtemperaturumgebungen.

Vorteile
Präzision: CNC-Maschinen erreichen Toleranzen im Mikrometerbereich.

Reproduzierbarkeit: Gewährleistet gleichbleibende Qualität auch bei großen Produktionsserien.

Komplexe Geometrie: Ermöglicht die Herstellung komplexer Designs, die mit manueller Bearbeitung schwierig oder unmöglich sind.

Materialvielfalt: Geeignet für verschiedene Metalle und Legierungen.

Effizienz: Reduzierte Produktionszeit und weniger Abfall im Vergleich zu traditionellen Methoden.

Wichtige Aspekte
Fertigungsgerechte Konstruktion (DFM): Sicherstellen, dass die Konstruktion für die CNC-Bearbeitung optimiert ist.

Werkzeugauswahl: Schneidwerkzeuge an Härte und Eigenschaften des Metalls anpassen.

Kühlung und Schmierung: Wichtig für die Wärmeableitung und die Verlängerung der Werkzeugstandzeit.

Einrichtung und Spannvorrichtung: Eine geeignete Spannvorrichtung gewährleistet Stabilität und Präzision während der Bearbeitung.

Nachbearbeitung: Entgraten, Polieren oder Wärmebehandlung können erforderlich sein.

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